Finanzierung

nach Maß

Der Traum vom künftigen Zuhause liegt zum Greifen nah? Genau der richtige Zeitpunkt, um sich mit den Basics rund ums Thema Finanzierung vertraut zu machen. Schließlich sollst du von Anfang an einen guten Überblick über deine Möglichkeiten haben. Dein SCALA-Haus-Berater begleitet dich bei all deinen Schritten zum Traumhaus.

Sind Eigenmittel wirklich nötig?

Ja, denn sie sind im Vergleich zur Kreditfinanzierung die günstigste Art der Finanzierung – gefolgt von Förderungen. Am besten machst du eine kleine Bestandsaufnahme: Welche Ersparnisse hast du? Dazu zählt sowohl ein Bausparer, also auch eine Erbschaft oder eine Eigentumswohnung. Meisten sind mehr Eigenmittel vorhanden als angenommen. Zu empfehlen ist: Je höher deine Eigenmittel, desto besser sind deine Bankkonditionen. Am besten liegst du mit rund 20 bis 30 Prozent der Baukosten.

Wo liegt der Unterschied zwischen Kredit und Darlehen?

Ganz ehrlich: Die Begriffe werden im allgemeinen Sprachgebrauch gleichgesetzt. Eigentlich ist der Kredit der Oberbegriff, wobei das Darlehen für höhere Beträge – wie wir sie eben gerade fürs Bauen und Wohnen benötigen – verwendet wird. Da sich diese Beträge in der Regel nicht unter vier Jahren abbezahlen lassen, setzen wir mit dem Ausdruck Darlehen auch eine längere Rückzahlungsdauer gleich. Grundsätzlich ist bei der Suche nach der richtigen Finanzierung aber das oberste Gebot: Vergleiche die Angebote und die Konditionen der Banken bzw. Kreditinstitute in deiner Umgebung. Nützliche Tipps dazu gibt dir auch dein SCALA-Haus-Berater!

Zinsen – variabel oder fix?

Über eine Laufzeit von 25 bis 35 Jahren kann ein schlecht verzinstes Darlehen sehr ärgerlich und vor allem kostspielig werden. Wie errechnet sich aber die Höhe des Zinssatzes und passt für dich eine variable oder fixe Verzinsung besser? Vergleichen lohnt sich auch hier. Wir haben für dich eine Checkliste für den schnellen Überblick erstellt. Reinklicken und informieren!

Welche Kosten gehören in deinen Finanzierungsplan?

Ganz klar ist der Preis für Haus, Grundstück, Keller, Außenanlagen und Innenausstattung mit von der Partie in deiner Aufstellung. Die gute Nachricht zuerst: Eigenmittel und Förderungen kannst du natürlich abziehen. Doch darüber hinaus fallen beim Hausbau zusätzliche Kosten an, an die du in der Planungsphase unbedingt denken solltest. Dazu gehören etwa Ausgaben für die Erschließung und Vermessung des Grundes sowie für die Baugenehmigung und Grunderwerbsteuer, aber auch Erdarbeiten, Gerichts- und Notarkosten sowie die Nebenkosten der Finanzierung. Hier ein Überblick.

Ab wann ist eine Versicherung nötig?

Von Anfang an, denn das Leben ist nicht immer vorhersehbar. Bereits bei Baubeginn schützt du daher mit einer Rohbauversicherung die Baustelle vor Umwelteinwirkungen. Sie geht übrigens später in die Eigenheimversicherung über und versichert das Gebäude inklusive Einbaumöbel wie Küche, Fußboden oder Einbauschrank gegen Wasser-, Sturm- und Feuerschäden. Alles andere übernimmt die allseits bekannte Haushaltsversicherung. Sie übernimmt die Kosten für alle beweglichen Güter wie etwa Möbel im Fall von Rohrbruch oder Einbruch. Gut zu wissen: Die Haushaltsversicherung enthält in Österreich auch eine private Haftpflichtversicherung! Kombinationen von Eigenheim- und Haushaltsversicherungen werden bei vielen Versicherungen ebenfalls angeboten. Versicherungssumme und Prämie mit oder ohne Selbstbehalt variieren bei den Versicherern stark. Hier lohnt sich einmal mehr: vergleichen!

Betriebskosten – ab wann zu bedenken?

Schon bei der Planung und der Erstellung des Finanzierungsplans. Denn neben der monatlichen Darlehensrate sind auch die Betriebskosten zu bezahlen. Steuern kannst du sie bei der Wahl deiner Haustechnik – ob beim Heizsystem oder der Dämmwerte deines Hauses. Meist stehen die Anschaffungskosten diametral zu den laufenden Betriebskosten. Ist etwa eine Gastherme in der Anschaffung günstiger als eine Wärmepumpe und weniger aufwendig, kann sie jedoch bei steigenden Gaspreisen zu höheren Betriebskosten führen.

Was gehört zu den Betriebskosten?

Schon zu Baubeginn wird Wasser, Strom und Kanal für mögliches Abwasser benötigt. Zu den laufenden Betriebskosten gehören dann neben Heizungskosten auch Abgaben wie Grundsteuer, Müllabfuhr und Rauchfangkehrer. Die Grundsteuer wird von der Gemeinde eingehoben, bei einem Betrag über 75 Euro passiert dies quartalsweise. Ebenfalls laufend zu zahlen sind Versicherungen und Wartung sowie Service unserer Haustechnik. Bist du etwa beim Wasser gebunden, lohnt sich ein Vergleich der Stromanbieter umso mehr!

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